Ausschnitte aus der Pfarrchronik Premenreuth

Premenreuth bestand von 1572 – 1770 (damals Premeröd genannt) aus einem Hof und zwei Söldengütlein.

Anstelle der im Jahre 1600 errichteten Kapelle wurde 1772 – 1773 ein Kirchlein gebaut, an dessen Stelle die gegenwärtige Kirche trat. Seit 1774 wird das Messopfer gefeiert. Dieses Kirchlein wurde am 2. Sonntag im Oktober 1785 von Weihbischof v. Schneid von Regensburg eingeweiht. 1785 wurde an das Kirchlein ein Mesnerhaus und zugleich ein Schulhaus gebaut. Ebenfalls wurde in diesem Jahr der Friedhof errichtet. Die Toten wurden vorher in Bernstein bzw. Thumsenreuth bestattet. Am 1. September 1787 kam der erste Kuratus Names Konrad Rodler nach Premenreuth. Das Kirchlein wurde wegen Baufälligkeit niedergerissen und am 16. Mai 1799 der Grundstein zur neuen Kirche gelegt. Eingeweiht worden ist sie vom französischen Kuratus Jean Baptiste Joseph Desreumaux. Die Pfarrgemeinde ist sehr arm und besteht überwiegend aus Einwohnern die sich unlängst dort angesiedelt haben.

1814 Holte der Fuhrmann Johann Reber von Escheldorf den Altar aus einer alten Kirche von Regensburg Der verwitwete Wirt Valentin Daubner von Premenreuth wusste, dass der Altar von der Karmeliterkirche in Regensburg zu einem billigen Preis von 36,40 fl. zu kaufen sei. Der bisherige Altar in der Premenreuther Kirche war zu klein.
1830 Warf ein heftiger Sturm in dem Wald der Herrschaft 1000 Klafter Holz nieder. Noch heftiger wütete ein Sturm in der Nacht vom 17. auf 18. Juli, wo die Häuser erschüttert und viele entdacht wurden und auch eingestürzt sind, die stärksten Bäume entwurzelt wurden, mehr als 5000 Klafter Holz brachen. Das Kreuz auf der Kirche schlug sich ab, zerschlug das Kirchendach und richtete großen Schaden an. Statt des Kreuzes wurde eine Fahne auf dem Turm befestigt. Der Flascher Rebl von Neustadt und sein Sohn arbeiteten 14 Tage. Der Zimmermann Hauer von hier und sein Sohn bewiesen sehr viel Mut und erhielten täglich zusammen 65 Kreuzer Lohn. Der Schmied Wurzer kostete 5 fl. und 2 Kr. Alles zusammen 151 fl.
1830 Am 20. Juni war der Herzog Pius in Reuth und wohnte an diesem Tage mit großer Andacht zur Erbauung der ganzen Gemeinde mit seiner Begleitung und der Freih. v. Reitzensteinschen Familie dem Gottesdienst in Premenreuth bei.
1831 Am 26. Juni wurde im Pfarrhof in der Kammer, die das Fenster nach Eiglasdorf hat, in dem Fußboden ein Bienenschwarm bemerkt. Abends kam noch einer hinzu, der dem Oberjäger entflohen war und sich in die nämlich Öffnung begab. Am nächsten Tag in aller Frühe hat sie beide Herr Joh. Bapt. Barth in einen Stock getan.
1835 Primiz Franz Riedl von Neustadt, dessen Vater von hier und dessen Mutter auf dem Erlhammer geboren war.
1841 Am 25. Oktober wurde die Kapelle des Hammerbesitzers Anton Bauer aus Erlhammer von Donatus Bodenmayer eingeweiht.
1843 Brand in der Sakristei. Brandursache unbekannt.
1844 Wurde das Schulhaus an der Westseite erweitert.
1853 Wurden für die drei Altäre neue Altarsteine angeschafft. Im Frühjahr 1853 wurden mehrere Votivmünzen vom Gnadenbild weg entwendet.
1853 Spendet Herr Joh. B. Barth Paterlfabrikant zu Drahthammer als edelmütiger Guttäter für die Orgelreparatur und das Umgießen der Glocken in Premenreuth 20 Gulden.
1854 Der Rosenkranz aus dem Nachlass des Joh. Peter aus Escheldorf wurde von Schreinermeister Näger neu gefasst.
1856 31. Mai. Ein seit Menschengedenken nie dagewesener Sturm, der von Südwest nach Nordost ging und am Bodensee seinen Anfang genommen haben soll. Großer Schaden an Gebäuden und Bäumen. Ein Blutbirnbaum, ein Lederbirnbaum und ein Kirschbaum wurden im Pfarrgarten entwurzelt. Ein Apfelbaum arg zerrissen. Diese Bäume hatte Pfarrer Desreumaux gepflanzt. Der Landrichter Frh. v. Lichtenstein, der gegenwärtig in den 80er Jahren steht, hat gesagt, dass er als Knabe habe noch erzählen hören, dass im Jahre 1701 in der Oberpfalz in ähnlicher Sturm gewütet hat.
1856 Wurde der Kreuzweg in Premenreuth restauriert. Die Kosten von 32 fl. bestritt Herr Paterlfabrikant Joh. Barth.
1856 Hielt an Maria Geburt 8. September der Stadtprediger Jos. Weiß aus Müchen, der Besuch bei seiner Schwester, der Frau Barth, hier war, Amt und Predigt.
1857 Das Mutter-Anna und Armenseelenbild wurden von Maler Beutner aus Ischlwang restauriert. Ein neuer Armenseelenopferstock aus Stein gehauen.
1857 Im Oktober ließ Kupferschmiedemeister Johann Reichenberger auf dem Nebengebäude seines Hauses zu Drahthammer eine Glocke von Gusseisen aufhängen.
1858 Wurde der Armenseelenopferstock erbrochen. Das Schloss wurde beim Friedhof aufgefunden.
1858 Die Herz-Maria-Statue die der im vorigen Jahr verst. Schreinermeister Jos. Näger geschnitzt und der Kirche geschenkt hatte, ließ Herr Joh. Reichenberger von Drahthammer fassen.
1859 Wurde das Schulhaus durch einen östlichen Anbau vergrößert. Es wurde eine neuer Keller gegraben.
1861 Wurde ein neuer vergoldeter Christus auf dem Gottesacker gesetzt. Den Kreuzbalken schenkte Müllermeister Michael Lang von Mittelmühle. Die Zimmermannsarbeiten verrichtete der Zimmermann Joh. Neugirg von Reuth.
1862 Wurde endlich die gänzliche Aufschüttung des Gottesackers vollendet. 275 Fuder wurden hingeführt. Das Material kommt teils vom Schulhaus, teils von der Ödung hinter dem Josefshof.
1866 Am 18. September nachts wurde der Opferstock neben dem Hochaltar gewaltsam erbrochen und ausgeraubt. Der Täter war Joh. Weiß von Haid. Die Opferstöcke in Reuth, Falkenberg, Mitterteich, Fuchsmühl, Waldsassen, Münchenreuth, Neustadt, Friedenfels, Kastl, Kulmain und Waldeck wurden ebenfalls von ihm ausgeraubt. Er wurde vom Schwurgericht Amberg zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt.
1867 27. August. Wurde die hiesige Pfarrkirche durch seine Bischöfliche Gnaden den Hochw. Herrn Ignatius Bischof von Regensburg feierlich konsekriert. Es assistierten: 14 Priester, 1 Subdiakon und 2 Akolythen. Seine Bischöfliche Gnaden kamen auf der Eisenbahn von Waldsassen her und wurden vom Pfarrkuratus Pröls auf der Bahn empfangen und im Galawagen der Gutsherrschaft von Reuth zum Bahnhof gefahren.
1868 Brannten am Pfingstdienstag die drei Häuser der Schreinerswitwe Barbara Näger, des Schmieds Jos. Wurzer und des Taglöhners Jos. Korb.
1870 Wurde im Pfarrhof eine sog. Römerdecke beseitigt und eine sog. Weißdecke gemacht.
1870 Am 5. Dezember wurde nach der Wallfahrtskirche ein großartiger Bittgang gehalten für die schwerbedrängte Kirche. Die Gläubigen kamen in unabsehbaren Reihen aus den Pfarreien Erbendorf mit Thumsenreuth, Krummennaab, Wildenreuth, Friedenfels, Falkenberg, Wiesau, Windischeschenbach mit Bernstein, Wurz, Parkstein und Pressath. Es waren 3 – 4000 Pilger. Eine Zahl die wohl in den Annalen der Pfarrei Premenreuth einzig dasteht.
1871 Die Schulaborte im Schulhaus waren bisher direkt hinter dem Hochaltar angebracht. Es wurden nun die Abtritte in eine neugebaute Holzremise verlegt.
1871 Reorganisation des hiesigen Seelenmessbundes.
1872 Neubau der Ställe (Pfarr- und Schulstall). Der Einsturz drohte und brachte das darin befindliche Vieh in Gefahr. Das Schindeldach auf dem Stadel wurde durch ein Ziegeldach ersetzt.
1872 Am 6. Oktober am Rosenkranzfest wurde der von Karl Barth angeschaffte Kreuzweg in der Kirche zu Premenreuth vom Guardian des Klosters zu Pfareim P. Ludger Berk benediziert.
1873 Heiliges Grab von Fuchsmühl um 54 fl. Erworben. Das Allerseelenbild unter der Kanzel, welches bis zu Unkenntlichkeit verunstaltet war, wurde renoviert um 3 fl. Errichtung der Herz-Maria Bruderschaft.
1874 Pflasterung des Presbyteriums in Reuth.
1875 Der Schuhmachermeister Martin Üblacker etablierte in seinem Hause eine Gastwirtschaft.
1875 Ermordung des Gutspächters Georg Augsberger in Reuth durch den Dienstknecht Johann Wurm aus Escheldorf.
1875 Krippe von Stadtschreiber Simerding in Neustadt um 15 fl. Erworben.
1876 Kultivierung des Reuther Kirchenfeldes, Zehentablösung!
1877 Kultivierung der Röthenbacher Wiese.
1878 Im Pfarrhof wurde das große Zimmer im oberen Stock abgeteilt. Beide Zimmer wurden durch den Maler Strobel aus Bayreuth tapeziert.
1879 Turmbau durch Maurermeister Peschka, Premenreuth, und Zimmermeister Weiß, Escheldorf. Hierbei kam ein Ereignis vor, bei welchem man den Schutz unserer lieben Frau wahrnehmen konnte.
Zum Aufziehen der schweren Gesimssteine wurde ein eiserner Kran vom Hüttenwerk zu Weiherhammer benutzt, welcher hoch oben auf dem Gerüst aufgestellt war, und zwar mit aller Vorsicht von Maurermeister Peschka. Die Bedienungsmannschaft bestand oben aus 4 Mann. Es wurde der 2. Stein im Gewichte von ca. 15 Ztr. aufgezogen und war ungefähr noch 1 Meter von der Höhe des Gerüstes entfernt, als auf einmal der Kran zersprang und der Stein ganz langsam zu Boden fiel, ohne vom Gerüst auch nur das Geringste zu beschädigen. Fürchterlich waren aber die Verheerungen die am Kran selbst angerichtet wurden. Das Trieb- und Schwungrand wurde in 1000 Trümmer groß und klein zerrissen, und zwar mit einer solchen Verheerung, dass Eisenteile von 10 bis 20 (kg?) mehr als 200 Meter geschleudert und noch um mehr als 1 Fuß in den Boden gebohrt wurden. Es wurden solche Stücke beim Friedhof, in den Schlossfeldern und der Schlosspoint gefunden und ausgegraben. Teile fielen herab auf das Kirch- und Sakristeidach, durchschlugen es, fielen zu Boden und blieben da stecken. Der Zimmermeister Weiß und böhmische Maurer, welche auf dem Gerüst standen um es zu beobachten, erschraken furchtbar, als ein großes Stück Eisen vom Schwungrand gerade zwischen ihren Köpfen durch und dem böhmischen Maurer die Hutkrempe streifend an die Turmwand geschleudert wurde und in der Mauer stecken blieb. Zum Moment, als der Kran zersprang, war es, als ob es um die Kirche regnete, so vielfältig fielen die ganz kleinen Eisenteile zu Boden. Und während das alles vor sich ging, befanden sich Menschen auf allen Straßen und Wegen und der Schäfer trieb gerade seine Herde durch das Dorf in der Nähe der Linden. Was nun das merkwürdige und wunderbare ist, keinem Menschen wurde auch nicht ein Haar gekrümmt oder nur die geringste Beschädigung beigebracht. Nach menschlichem Ermessen hätten die 4 Bedienungspersonen hart am Kran herabgeschleudert werden müssen, ihnen passierte aber nichts. Neben ihnen fuhren die Eisenteile mit rasender Schnelligkeit in die Luft, während sie unversehrt und wohlbehalten dastanden. Die Personen, die eben auf der Straße und auf den Steigen sich befanden, bleiben unverletzt, obwohl Kranteile neben ihnen niederfielen. Nicht einmal ein Schaf von der zahlreichen Schafherde des Pächters erlitt einen Schaden. Es ist wunderbar. So war bei diesem Unglück es noch ein Glück, dass niemand Schaden erlitt. Und wem ist das zu verdanken? Einzig und allein dem Schutz u. l. Frau. Mir zittert heute noch das Herz und mir steht noch das Haar zu Berg, wenn ich mir dortige Situation vergegenwärtige.
1879 Primiz des Hochw. Herrn Joh. Bapt. Weidner von Eiglasdorf.
1879 Das Kreuz auf dem Bahrhäuschen wurde von der Kirche genommen, weil es dort überflüssig geworden war.
1879 Beim Friedhof wurden 5 Pyramidenulmen gepflanzt.
1880 Im Pfarrgarten wurde ein Walnussbaum gepflanzt.
1881 Windsturm und Hagelschlag. Am 6. Juli zog abends um ½ 5 Uhr nach einem schönen freundlichen Tage von Nordwesten eine unscheinbare Wolke heran, welche schreckliche Verheerungen anrichtete.
Von Thumsenreuth bis Premenreuth wurden die Feldfrüchte größtenteils ruiniert. In Reuth wurden an den Schlossgebäuden ca. 6000 Dachziegel vom Sturm fortgetragen, ein Stadel umgeworfen, ein Haus abgedeckt und eines verschoben. Eine Unzahl Bäume wurde zerfetzt, zwei Linden an der Kirche umgeworfen, ebenso auf der Straße nach Reuth. Der Sturm und Hagelschlag am 6. Juli 1846 war ausgebreiteter, aber der heurige intensiver.Im Pfarrgarten wurden 2 Ringelbäume abgebrochen und zerschlitzt und mein Taubenhaus umgeworfen. Das Dach des Pfarrhauses und des Stadels wurden teilweise beschädigt, an der Kirche in Premenreuth und Reuth ein Schaden aber nicht angerichtet.
1883 7. August. Brand bei einem schweren Gewitter im Anwesen Dostler, Letten.
1885 28. April. Ermordung des Bauern Weiß von Ödwalpersreuth.
1886 Die Schneidersgattin Steinhauser von Premenreuth fertigt Spitzen für den Altar zu Reuth. Herr Bayer aus Premenreuth bessert das Dach der Kirche in Reuth aus. Baumeister Peschka schenkt sein Bienenhaus dem Pfarrer.
1887 3. April. Ermordung des Schmiedegesellen Baptist Söllner von Premenreuth durch Joh. Dienstbier von Josefshof.
1887 16. 17. 18. September. 100-jähriges Jubiläum der Errichtung der Pfarrei und das 200-jährige Jubiläum der Wallfahrt. Etwa 7000 Gläubige aus Erbendorf, Windischeschenbach, Wurz, Parkstein, Pressath, Beidl, Tirschenreuth und Neustadt strömen herbei.
1887 Stiftung des Sterbeglockengebetes durch Dekan Sparrer aus Waldsassen.
1888 Restaurierung des Kirchturms durch Baumeister Peschka, Spengler Liedl, Schmiedemeister Püttner aus Reuth und Schmiedemeister Prucker aus Premenreuth.
1890 Die Moosweiherwiese ist ganz und gar versumpft. Man baute kaum mehr was weg, kaum mehr einen Wagen Heu und Grummet. Die Wiese wurde mit vielen Gräben versehen und mit Erdreich und Mist überfahren.
1893 Wurde die Kirche in Reuth durch den Maler Joh. Barth ausgemalt.
1897 Wurde die Lourdesgrotte durch Bildhauer Joh. Huber, München, in die Sakristei eingebaut.
1897 Im Pfarrgarten wurde aus dem Abbruch des Backofens ein Hügel errichtet, darauf ein Sommerhaus gebaut.
1898 In Reuth wurde die alte roh gearbeitete Statue der schmerzhaften Muttergottes durch eine neue Figur ersetzt.
1900 Das alte Ziegelpflaster in Reuth wurde durch ein neues ersetzt. Die Tür wurde erneuert, ebenfalls die Stufen zum Eingang.
1901 Der Tabernakel in Reuth wurde durch einen neuen ersetzt durch Bildhauer Huber aus München.
1906 22. Juli. Doppelprimiz, und zwar Dr. Karl Käß und Pater Vinzenz Dostler.
1906 28. Juni. Ein furchtbares Hagelwetter mit orkanartigem Sturm. Ein Blitz schlug in die herrschaftlichen Stallungen ein und äscherte diese ein.
1909 Wurde das elektr. Licht im Pfarrhaus eingerichtet.
1910 11. Oktober. flog das Luftschiff Parsevall VI über Premenreuth.
1912 Mission. 3000 Kommunionen wurden ausgeteilt.
1912 1. November. Brand im Pfarrhaus. An Schriftstücken ging nichts verloren.
1914 Oktober. Bezug des neuen Pfarrhauses.
1916 25. November. Weilt in Drahthammer bei Fam. Barth Se. Gnaden der Hochw. H. P. Willibald Adam, Abt des Klosters Metten. Am Katharinenfest hält er Predigt und Hochamt.
1918 26. Juni. Ein rauer Frühlingsreif versengt besonders die Kartoffelfelder.
1918 1. November. Es wütet überall die Grippe. In der Zeit vom 1. bis 8. November waren 5 Beerdigungen.
1921 Je 8 Anwesen in Escheldorf und Röthenbach gehören jetzt kirchlich nicht mehr nach Bernstein.
1923 Am 18. Dezember Errichtung der Pfarrei Premenreuth.
1923 Am 15. August ein ganz gewaltiger Sturm richtet am Kirchendach großen Schaden an.
1924 Münzfälscher Joh. St., Georg H. und Andreas R. verhaftet.
1925 Giftmord Müller, Josefshof. 5 Personen vergiftet.
1926 Bluttat Fichtner, Rechenlohe.
1927 24. Februar. Fällt die Schupfe des Zimmermanns Michl Höcht einem Brand zum Opfer.
1927 9. September. Ein seltenes Jagdereignis. Oberförster Joh. Suttner erlegt in der Waldabteilung Baumdick einen 2 Ztr. schweren Hirschen. Mit Waldesgrün geschmückt wird die Jagdtrophäe ins Schloss gefahren. Der glücklich Schütze strahlt vor Jägerstolz.
1927 23. Oktober. Brand bei Dostler in Escheldorf. Frau Dostler stirbt am 25. Oktober infolge des erlittenen Schreckens. Ihr einziger Sohn starb früh in Daressalam als Missionar.
1928 Christmettenstreit.
1929 Bluttat Michl, Reuth.
1931 5. Juli. Großfeuer in Josefshof (Gießiebl, Schmid, Höcht, Zier).
1933 Großbrand in Reuth. Schlossstadel, Schreiber und Menzel.
1937 16. Juni. Gefährliches Gewitter. Im Stall des Bauern Zahn in Eiglasdorf werden 3 Kühe durch Blitzschlag getötet.
1938 7. August. Heftiges Gewitter. Durch Blitzschlag brennt der Stadel vom Letten-Binder ab.
1939 10. Oktober. Erster Schneefall.
1939 29. Dezember. 29 Grad Kälte bis 19. Februar 1940.
1940 26. Oktober. Erster Schneefall.
1940 August. Das Gehäuse der unter Denkmalschutz stehenden Reuther Orgel wurde für 3000 Mark erneuert. Die Maler- und Vergoldungsarbeiten sind in den Kosten nicht eingeschlossen.
1940 3. November. Ganz gewaltiger Sturm. 5000 eben Holz werden niedergelegt.
1940 31. Dezember. Die älteste Einwohnerin der Gemeinde, Katharina Vogl, fast 91 Jahre, ist tot. Im Friedhof 1.20 m Schneehöhe. Keine Postzustellung, keine Zeitung.
1941 23. August. Das erste Fuder Roggen kommt unter Dach.
1941 26. Oktober. Winter setzt ein mit Schnee und Eis. Viele Kartoffel sind noch auf dem Felde.
1941 14. November. Furchtbarer Sturm mit schneidender Kälte.
1941 19. September. Es brennt der Stadel beim Landwirt Michl Höcht.
1942 Januar mit russischer Kälte.
1942 10. März. Die Leiche des verstorbenen Joh. Bayer von Forsthof wird auf einer tragenden Schneedecke 0,5 m bis Josefshof durch Schlitten befördert, da die Pferde nicht durch den Schnee kommen.
1942 22. Mai. Hat sich die Muttergottes in der Grotte gerührt? Die Kinder Hilde G. und Luise N. wollen es bestimmt gesehen haben.
1942 25. Juli. Verhaftung des Michael Sch. von Reuth und Martin W. aus Premenreuth wegen Schwarzschlachtung.
1943 31. März. Flugzeugabsturz im Steinwald beim Katzentrögl, alle 4 Mann tot.
1944 15. März. Ein schrecklicher Wintereinbruch. Schneeberge überall. Die Milchlieferung muss eingestellt werden. Die Brauerei kann an entlegene Orte 2 Wochen kein Bier fahren.
1944 23. Mai. Bitterer Kälteeinbruch mit Frost, Reif und Eis.
1944 4. August. Oberförster Triesl erlegt einen Hirsch zwischen Rechenlohe und Muckenthal.
1945 20. April. Besetzung der Steinwaldhöhen und Erbendorf durch feindliche Panzer.
1945 21. April. Tag der Besetzung.
1945 10. August. Ganz gewaltiger Sturm.
1946 5. Juli. Ein selten schweres Gewitter, wolkenbruchartige Regengüsse mit Hagelschlag.
1947 16. Februar. Gewaltiger Wintereinbruch, 0,5 m Schnee und durchdringende Kälte, 1 m tiefer Frost.
1947 1. Mai. Brand in Röthenbach (Zacharias und Schreiber).
1947 5. August. Seit 70 Jahren heißester Juni und Juli. 36 bis 38 Grad. In Rom 36,5 Grad. Seit 100 Jahren der trockenste August, seit 179 Jahren der tiefste Wasserstand der Donau.
1949 24. Juni. Herbstliche Kälte, Reif versengt die Kartoffeln.
1951 23. Juni. Ein gewaltiger Sturm bringt große Schäden. 8 Baumriesen in der Allee werden geknickt.
1951 31. August. Sturm und Hagelschlag.
1951 22. Oktober. Lichtfest für Hasen und Rechenlohe.
1953 1. Februar. Ein furchtbares Gewitter mit Schneesturm.
1956 8. Juli. Primiz H. H. P. Neugirg.
1959 5. Juli. Primiz H. H. W. Hastler.
12. Juli. 50-jähriges Priesterjubiläum Geistl. Rat Josef Unterholzner.
1959 23. August. Weihe der neuen Kriegergedächtniskapelle in Klausen. 118 Namen befinden sich auf vier Gedenktafeln. Die Feldmesse wurde von H. H. Primiziant Hastler, die Weihe durch Pfarrer Unterholzner gehalten. Die Pieta, die zuvor in der Pfarrkirche stand und dort bereits seit 1915 als Kriegerdenkmal diente, steht nun in der neuen Gedächtniskapelle.
1962 Dach der Pfarrkirche neu eingedeckt.
1964 Außensanierung der Pfarrkirche bis 1965.
1967 250-Jahrfeier der St. Katharina-Kirche in Reuth.
1970 Anbau an die Sakristei Premenreuth.
1973 Anbringung von Kupferdachrinnen an der Pfarrkirche.
1975 Neue Kirchentür für St. Katharina in Reuth für 3.300 Mark. Die Tür ist 2-flüglig, innen Eiche mit Resopal, außen Kupferaufdopplung.
1976 Abbruch des alten Schulhauses mit ca. 500 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden. Abschluss des Neubaus der Sakristei. Gesamtkosten 48.600 Mark.
1978 Reinigung, Überholung und Stimmung der Orgel in der Pfarrkirche für 5.700 Mark.
1984 25-jähriges Priesterjubiläum des hier geborenen Pfarrers Wolfgang Hastler in Burkhardsrieth. Die bisher umfassendste Renovierung der Pfarrkirche mit veranschlagten Kosten von fast 1,1 Millionen Mark, die wegen des schlechten baulichen Zustands des Dachgebälks (was sich erst später herausstellte) noch überschritten wurden. 1984 fand die Außensanierung statt mit Trockenlegung des Fundaments, Einbau einer Ringdränage, Rohrverlegung zur Ableitung des Regen- und Sickerwassers, Entfernung des schadhaften – auf einer Höhe von 2,30 Meter durchfeuchteten – Außenputzes, Anbringung der neuen Putzschicht, schließlich Neubepflanzung der Außenanlage wegen der Bautätigkeiten.
1985 Beginn der Innenrenovierung der Pfarrkirche die zwei Jahre dauern wird: Decken, Wände, Boden, Gestühl, neue Fenster mit Bleiverglasung, neue Heizung, neue Beleuchtung, Erneuerung der Türen, neue Blitzschutzanlage, Aufgang zur rechten Empore freigelegt, Restaurierung des Hauptaltars, der Seitenaltäre, der Bilder- und Heiligenfiguren, der Emporen. 25-jähriges Wirken von Pfarrer Haueisen in der Pfarrei.
1986 5. Oktober. Feierlicher Pontifikalgottesdienst durch Weihbischof Wilhelm Schraml nach Abschluss der gelungenen Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche mit zahlreichen Ehrengästen, darunter Landrat Franz Weigl. Die Gottesdienste fanden während der gesamten Zeit der Sanierung in der Filialkirche St. Katharina in Reuth statt.
1987 40-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Haueisen.
1988 Frau Frieda Denz, Mesnerin von Bernstein, bringt die frühere Fußwallfahrt von Bernstein nach Premenreuth zur abendlichen Andacht an Maria Himmelfahrt wieder in Schwung. Alljährlich bis 2008 fand die von ihr organisierte Wallfahrt insgesamt 21 Mal mit bis zu 100 Teilnehmern statt.
1989 September. Einbruch ins Pfarrhaus zwischen 21 und 22 Uhr. Zwei Türen mit Schraubenzieher ausgehebelt, Küche und die anderen Räume im Erdgeschoss durchsucht. Gestohlen wurde scheinbar nichts. Sachschaden infolge des Einbruchs mehrere Hundert Mark.
1990 Pfarrer Haueisen 30 Jahre in Premenreuth. Bischof Manfred Müller verleiht ihm den Ehrentitel „Bischöflicher Geistlicher Rat.“
1991 Anfang Oktober. Opferstock in Reuth ausgeraubt: Sachschaden 50 Mark, Beute etwa 140 Mark. Im Oktober Gründung des Bibelkreises durch Frau Heliodora Schedl.
1992 Oktober. Beginn der umfassenden Sanierung der Kirche St. Katharina, was zuletzt 1926 der Fall gewesen ist. Feuchte Fundamente, die zunächst trockengelegt werden müssen, neue Dacheindeckung und neuer Außenputz, neue Außenbeleuchtung und Blitzableiter, vier neue Zifferblätter. Der Hochaltar ist zuvor 1897, 1937 und zwischen 1979 bis 1984 restauriert worden. Die Gesamtkosten der Außensanierung werden auf 505.000 Mark veranschlagt. Auch die Naturschutzbehörde beim Landratsamt und bei der Regierung der Oberpfalz hat mitzureden, da sich die seltene und gefährdete Fransenfledermaus im Turm und im Dach angesiedelt hat. Von vier Vorkommen in der Oberpfalz ist die in Reuth die größte und „schützenswerteste“, so Dr. Stetter von der Naturschutzbehörde, da allein im Sommer 60 Exemplare gezählt wurden. Im Sommer 1993 wurden 56 trächtige Weibchen gezählt.
1994 26. Juni. Feierliche Weihe der restaurierten Premenreuther Orgel durch Regionaldekan Johann Meyer um 10.00 Uhr. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre; die Orgel hat nun 13 Register und 862 Pfeifen. Kosten: 250.000 Mark. Abendkonzert mit Norbert Düchtel um 19.00 Uhr. Die alte Orgel, die aus der Werkstatt der bekannten böhmischen Orgelbauerfamilie Gartner aus Tachau stammt, hat trotz des teilweisen Neubaus, der nötig geworden war, nichts von ihrem böhmischen Klangcharakter um 1800 verloren.
1995 4. Oktober. Spatenstich des Kindergartenneubaus in Premenreuth.
1995 28. November. Hebfest Kindergarten.
1996 10. Juni. An diesem Montag hielt BGR Haueisen seinen letzten Gottesdienst in der Pfarrei.
1996 Juli: 40-jähriges Priesterjubiläum des in Reuth geborenen Stadtpfarrers Albert Neugirg von Pleystein.
1996 22. September. Dankgottesdienst und Verabschiedung von BGR Haueisen.
1996 13. November. Nach langer, fünfjähriger Sanierung und Schließung erster Gottesdienst in der St. Katharina Kirche von Reuth durch Pfarrer Richard Bayer.
1996 10. November. Einweihung des im September mit 43 Kindern in Betrieb gegangenen neuerbauten Kindergartens St. Josef, Premenreuth, durch Weihbischof Wilhelm Schraml. Die Idee eines eigenen Kindergartens in der Gemeinde Reuth entstand 1994 durch den damaligen Bürgermeister Josef Knott und BGR Haueisen. 3900 ehrenamtliche Arbeitsstunden und Spenden von 34.905 Euro brachten Gemeindebürger auf. Insgesamt wurden 1,5 Mio. Mark investiert.
1998 April. Die beiden Kirchen der Pfarrei werden künftig außerhalb der Gottesdienstzeiten abgeschlossen, da in den letzten Wochen und Monaten Altardecken gestohlen wurden sowie in benachbarten Kirchen weitere sakrale Gegenstände.
1998 Dezember. Premiere: Nach Jahrzehnten hat die Pfarrei wieder einen Kirchenchor.
2001 28. Oktober. Dankgottesdienst durch Weihbischof Wilhelm Schraml wegen des endgültigen Abschlusses der Reuther Kirchenrenovierung. Dabei wird der Gemeinde eröffnet, dass demnächst die Reuther Orgel erneuert wird, was aufgrund der Sanierung der Kirche, des Pfarrhofes und des Kirchendachs in Premenreuth bisher aufgeschoben werden musste.
2002 Abschluss der Sanierung des Pfarrhofes für rund 270.000 Euro. Nach Meinung der Kirchenverwaltung könnte in der Wohnung im Obergeschoss einmal ein Ruhestandsgeistlicher einziehen. Dies wird schließlich 13 Jahre später der Fall sein.
2003 Sommer. Abbau und Abbruch der alten Reuther Orgel. Das Orgelprospekt mit seinem reich verzierten Barockgehäuse von 1692 soll erhalten werden.
2004 26. Oktober. Die neue Orgel in Reuth wird eingebaut. Maler- und Restarbeiten dauern noch bis Dezember.
2005 23. Januar. Feierliche Einweihung der neuen Reuther Orgel mit ihren 9 Registern und 502 Pfeifen durch Domkapitular Msgr. Reinhard Pappenberger. Am Nachmittag Orgelkonzert mit Prof. Norbert Düchtel.
2006 25. März bis 5. April. Gemeindemission in der Pfarrei durch die Redemptoristen-Missionare P. Heinz Gerstle aus München und P. Bernhard Bossert aus Gars.
2007 Mai. An zwei Tagen wird das 10-jährige Bestehen des Kindergartens St. Josef in Premenreuth groß gefeiert.
2007 Überdachung des Osteingangs der Premenreuther Kirche nach dem Vorbild des Westeingangs.
2007 29. Juni. „Natur trifft Kultur“ – so lautete das Motto einer Veranstaltung des Naturparks Steinwald zur naturkundlich-kulturellen Exkursion in die Reuther Katharinenkirche. Neben dem Akanthusaltar wird auch die im Kirchturm heimische seltene Fransenfledermaus in ihren wenigen Wochenstuben begutachtet.
2007 9. September. Am Tag des offenen Denkmals ist auch die Reuther Katharinenkirche von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen, was viele Besucher von außerhalb nutzten. Mesner Ernst Neumann übernahm die Führung der Gäste.
2008 Dezember. Gründung eines Kinder- und Jugendchores zur Feier der Gottesdienste. Erstmals gibt es in der Adventszeit in der Pfarrei das Frauentragen. Die etwa 40 Zentimeter große Marienstatuette wurde dafür eigens von Paul Neugirg aus Reuth handgeschnitzt, bemalt und der Pfarrei geschenkt.
2009 Juni. Auf Initiative von Pater Joby gründet sich ein katholischer Frauenbund in der Pfarrei mit 36 Gründungsmitgliedern. Der Premenreuther Frauenbund ist der 473. in der Diözese.
2009 Juli. Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Wolfgang Hastler in Premenreuth. Seine Primiz am 5. Juli 1959 war die bislang letzte in der Pfarrei.
2010 Februar. Erster Pfarrfamiliennachmittag im Gasthaus Bauer.
2011 Februar. Zweiter Pfarrfamiliennachmittag im Saal des Mehrzweckgebäudes.
2011 März. Weltgebetstag der Frauen (Chile) in der Pfarrkirche.
2011 17. Juli. Kerstin Hasenfürter leitet erstmals die jedes Jahr am 3. Sonntag im Juli stattfindende Fußwallfahrt der Pfarrei nach Fuchsmühl, welche die letzten 20 Jahre Bernhard Adam sen. durchgeführt hatte. Initiiert wurde diese Wallfahrt vor über 80 Jahren vom damaligen Reuther Bürgermeister Albert Neugirg.
2011 Seit September gibt es im Kinderhaus in Premenreuth auch eine Kinderkrippe mit 15 Plätzen. Mit den 33 Kindergartenplätzen stehen insgesamt 48 Plätze zur Verfügung. Der Bau der Krippe begann im Mai 2011 und kostete rund 180.500 Euro. An Fördermitteln flossen 117.000 Euro.
2012 11. März. Weihe der neuen Räume der Kinderkrippe im Kinderhaus Premenreuth.
2012 Advent. Zur Förderung des Kirchenbesuchs junger Familien wird der „Jesus-Pass“ für Kinder eingeführt.
2013 6. Dezember. Unser Kinder- und Jugendchor feiert sein fünfjähriges Bestehen.
2014 31. Mai. Teilnahme der Pfarrei am Katholikentag in Regensburg.
2015 6. März. Weltgebetstag der Frauen (Bahamas) in der Pfarrkirche.
2015 Bei der Gründonnerstagsliturgie sind erstmals die heiligen Öle in die Pfarrkirche gebracht worden.
2015 8. Mai. 20-jähriges Priesterjubiläum unseres Pfarrers Pater James'.
2015 23. Juni. 31 Jugendliche aus unserer Pfarrei erhielten das Sakrament der Firmung in Krummennaab durch Abt. em. Gregor Zippel OSB.
2015 August. Am 2. August brach ein großer Ast von der großen alten Linde neben der Pfarrkirche ab; die gefährlichsten Äste wurden sofort entfernt. Am 21. August wird der faule Baum entfernt, der fast so hoch wie die Kirche gewesen ist.
2015 20. September. Msgr. Martin Neumaier, der als Ruhestandsgeistlicher in den Pfarrhof gezogen ist, wird von der Pfarrgemeinde herzlich willkommen geheißen.
2015 25. November. Erstmals wurde am Patrozinium „St. Katharina“ in einer Lichterprozession mit Lichterrad und in Begleitung von vielen Kindern mit ihren Laternen von der Schlossbrauerei zur Kirche in Reuth gezogen. Der festliche Gottesdienst wurde vom Kinder- und Jugendchor musikalisch umrahmt.
2016 Eine Blutreliquie des hl. Johannes Paul II. war vom 10. bis 13. März in der Pfarrkirche. Verschiedene Veranstaltungen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit: U. a. Kinderbibeltag am 30. April, vom 20. - 23. Juni war das Faksimile des Turiner Grabtuches in Premenreuth (319 Personen nahmen an diesen Tagen teil). Am 25. Mai Gründung eines Besuchsdienstes für ältere und kranke Gemeindemitglieder, die hier oder im Heim wohnen. Elektrifizierung der Reuther Kirchturmuhr Ende Juni für ca. 6.000 Euro; die Hälfte ist von der Gemeinde Reuth übernommen worden. Somit muss die Uhr nicht mehr von Hand durch die Gemeindearbeiter aufgezogen werden. 20-jähriges Jubiläum des kath. Kinderhauses Premenreuth am 2. Juli. Weihe des erneuerten Escheldorfer Dorfkreuzes am 3. Juli. Am 18. September Pilgerfahrt mit 24 Teilnehmern zur Heiligen Pforte der Karmelitenkirche in Regensburg im Rahmen des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. 1. Pfarrversammlung am 25. September. 25-jähriges Jubiläum unseres Bibelkreises im Oktober. Andacht am 20. November in der Barmherzigkeitskapelle der Fam. Adam in Eiglasdorf zum Abschluss des Heiligen Jahres. Die Kapelle ist am 16. Mai geweiht worden. Der Männerchor aus Walderbach umrahmte die Messe am 11. Dezember mit gregorianischen Gesängen.
2017 In der Messe am 19. Februar wird Frau Luise Gretsch nach 11 Jahren als Leiterin des Bibelkreises verabschiedet; ihre Nachfolge übernimmt Frau Angelika Schedl. Am 21. Februar macht der Bayerische Rundfunk die Glockenaufnahmen der Reuther Kirche für die Ausstrahlung des Zwölfuhrläutens am 25. Juni anlässlich der 300-Jahrfeier. 300 Jahrfeier der St. Katharina-Kirche Reuth am 8. und 9. Juli mit dem Festgottesdienst von Weihbischof Reinhard Pappenberger als Höhepunkt. Aufnahme von fünf neuen Ministranten am 23. Juli. Vortrag zu 100 Jahre Fatima von Pfarrer Neumaier am 12. Oktober im Pfarrhof. Pfarrversammlung am 19. November. Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Pappenberger am 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, anlässlich 150 Jahre Weihe der Mariahilf-Kirche und ihres Hochaltars (Die 1800/01 erbaute Pfarrkirche ist zusammen mit dem 1814 erworbenen Hochaltar am 27. August 1867 von Diözesanbischof Ignatius von Senestréy geweiht worden) in der Pfarrkirche; im Anschluss Begegnung im Pfarrhof.